21. Dresdner Fachtagung für Ernährungsmedizin und Diätetik

Wir Ernährungswissenschaftler und Ernährungsberater haben nicht nur die Aufgabe, chronisch Kranke hinsichtlich ihrer geeigneten Ernährung bzw. Diät zu beraten. Denken Sie dabei an Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, einem Diabetes mellitus, einer Glutenunverträglichkeit oder mit einer angeborenen Stoffwechselerkrankung. Wir haben auch die Aufgabe und Pflicht, die Bevölkerung hinsichtlich einer gesunden Ernährung zu informieren und zu beraten. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, wo es Diskussionen um gesunde und ungesunde Lebensmittel gibt.

Es geht u. a. um folgende Fragen und Probleme:

- ist weniger Salz, aber mehr Fluor und Selen in der Nahrung sinnvoll

- ist der Verzehr von (insbesondere dunklem) Fleisch ungesund

- sind Fleischimitate besser als das Original

- ist Kuhmilch tatsächlich ungesund

- ist es gesünder, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren oder haben Vegetarier tatsächlich ein höheres Schlaganfallrisiko (Studie der Universität Oxford)? Es gibt in Deutschland bereits eine erste vegane Mensa nach dem Motto „Schluß mit Mensamuff“

- ist eine glutenfreie Ernährung für Gesunde besser als eine Ernährung mit Vollkornprodukten? Bereits jeder fünfte in Deutschland ernährt sich glutenfrei.

- ist die Empfehlung, 7 mal Obst am Tag zu verzehren, realistisch? Forscher vom University College London empfehlen nach einer aktuellen Studie sieben Portionen (oder mehr!) Obst und Gemüse am Tag, da sich nach ihrer Ansicht damit das Sterberisiko erheblich senken lässt.

Die Beantwortung all dieser Fragen ist wichtig, auch um der zunehmenden Übergewichtigkeit in unserer Bevölkerung mit all ihren Folgen entgegen zu wirken. Es wird bereits von einem Diabetes-Tsunami gesprochen mit bis zu 12 Millionen Diabetikern bis zum Jahr 2040, insbesondere mit Typ-II-Diabetes, durch falsche Ernährung und Übergewichtigkeit.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Nahrungsmittelallergie. Wird sie zu häufi g diagnostiziert?

Auf der diesjährigen Tagung wird zumindest teilweise auf die genannten Probleme eingegangen.

Termine und Preise
31.01.2020
/ Ab 09:00 Uhr
Dresden (Deutschland)
/ Internationales Congress Center Dresden
Teilnahmegebühren bei Anmeldung bis 13.01.2020 Teilnahmegebühren bei Anmeldung bis 14.01.2020
Standardteilnehmer € 70,00 € 90,00


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